EPBD ändert die Spielregeln

Seit mehr als acht Jahren arbeiten Interlight und Ingy gemeinsam an der Entwicklung intelligenter Beleuchtungs- und Gebäudemanagementsysteme. Diese Zusammenarbeit bildet die Grundlage für Interlight Thinq und liefert innovative Lösungen, die aus der Praxis und den Bedürfnissen der Kunden entstehen. Mit der Einführung der europäischen Richtlinie EPBD IV werden intelligente Daten wichtiger denn je. In diesem Artikel zeigen wir, wie Interlight Thinq dank umfangreicher Sensordaten eine zentrale Rolle bei der Zukunftssicherung von Gebäuden spielen kann.

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EPBD IV, es geht schnell
Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD IV) ändert die Spielregeln für Gebäudeeigentümer und führt eine wichtige Verpflichtung im Bereich der Gebäudeautomation ein: den Einsatz sogenannter Gebäudeautomations- und Kontrollsysteme (GACS). Diese Systeme müssen den Energieverbrauch von Gebäuden kontinuierlich überwachen, die Leistung optimieren, Abweichungen erkennen und Anlagen wie die Lüftung automatisch an die tatsächliche Belegung anpassen. Ziel ist es, Gebäude nicht nur so zu gestalten, dass sie energieeffizient sind, sondern auch so, dass sie während der täglichen Nutzung intelligent und effizient arbeiten. In der Praxis bedeutet dies, dass Gebäude zunehmend auf zuverlässige Sensordaten angewiesen sind, um Komfort, Energieverbrauch und Luftqualität aktiv zu steuern.

2030!
Die GACS-Anforderung wird schrittweise eingeführt und gilt insbesondere für Nicht-Wohngebäude wie Büros, Schulen, Gesundheitseinrichtungen und andere Nicht-Wohngebäude mit größeren technischen Anlagen. Ab 2026 müssen Gebäude mit Heiz- oder Kühlsystemen mit einer Leistung von mehr als 290 kW über ein solches System verfügen. Ab 2030 wird dieser Grenzwert auf 70 kW gesenkt, so dass eine viel breitere Gruppe bestehender und neuer Versorgungsgebäude unter die Verpflichtung fällt. Dies führt zu einer deutlichen Verschiebung hin zu intelligenten, datengesteuerten Gebäuden, in denen Überwachung und Automatisierung eine zentrale Rolle spielen.



Der Thinq Mira All-in-One-Sensor

Thinq Mira All-in-One-Sensor
Aus dieser bevorstehenden Änderung der Gesetzgebung entstand auch die Idee für den neuen Thinq Mira All-in-One-Sensor. Durch die Realisierung von Projekten, Gespräche mit Fachleuten für intelligente Gebäude und die Verfolgung der neuesten europäischen Vorschriften wurde die Idee für diesen Sensor geboren. Der Interlight Thinq Mira Sensor liefert alle Daten, die ein GACS-System benötigt, um die richtigen Messungen durchzuführen. Luftqualität, Anwesenheit, Personenzählung, Temperatur und vieles mehr. Und natürlich bleibt der Sensor die Grundlage für das drahtlose Lichtmanagement

Lösungen
Ein weiteres gutes Beispiel ist eine maßgeschneiderte Lösung im Rahmen eines unserer Thinq-Projekte. Im Rahmen eines unserer laufenden Projekte wollte unser Kunde eine zeitgesteuerte Beleuchtungssteuerung unter seinem Solar-Carport. Eine Außenanlage, in der wir unsere wasserdichten Thinq-Leuchten platziert haben. Dabei handelt es sich um einen kompakten IP65-Installationskasten mit DIN-Schiene, in dem wir einen Astro-Schaltkasten von Paladin in Kombination mit einem Interlight Thinq T4-Eingang untergebracht haben.


Michel (Jacs Koopman) und Sytze (Ingy) im Gespräch über den IL-T4INPUT

Das IL-T4INPUT ist ein kompaktes Einbaumodul mit vier Schaltszenen. Damit ist es möglich, insgesamt 4 verschiedene Szenen von der Zeitschaltuhr (oder z.B. einem normalen Wandschalter) aus zu programmieren und dieses Signal drahtlos an alle drahtlos verbundenen Leuchten zu senden. Es werden keine Steuerleitungen benötigt, die Leuchten müssen lediglich an die 230V-Stromversorgung angeschlossen werden. Maximale Flexibilität und enorme Einsparungen an Arbeitszeit und Material.

Von 2030

  • Versorgungsgebäude mit Installationen >70kW müssen über GACs (Building Automation and Control System) verfügen
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  • Die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz (MEP) für bestehende Gebäude treten in Kraft.
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  • Alle neuen Nutzgebäude sollten emissionsfrei gebaut werden (Zero-Emission Building – ZEB)
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